Heute stellen wir euch ein Tiny House Buch vor, was seit neustem unser Bücherregal schmückt: „Tiny House – das grosse Praxisbuch“ von Kevin Rechsteiner enthält wunderbare Fotos von Tiny Houses, Geschichten über dessen Bewohner und eine kleine Einleitung für diejenigen, die sich selbst eins bauen wollen.

Eine Inspirationsquelle

Ein Bilderbuch für Tiny House Fans – so könnte man das Buch auch fast nennen. Denn Kevins Buch „Tiny House – das grosse Praxisbuch“ lädt ein zum durchblättern und inspirieren lassen. Es ist zwar im Gegensatz zu einigen anderen tatsächlichen Bilderbüchern über Tiny Houses mit viel Text versehen, doch die schönen Fotos verleiten den Leser auch ganz schön zum Träumen.

So divers die Hersteller und Bewohner, so verschieden sind die Tiny Houses, die vorgestellt werden. Das macht es abwechslungsreich und kann Menschen schon einmal durch den Prozess leiten, welche Art von Häuschen denn zu einem passen würde.

Auch wir haben noch Inspiration für unsere Veranda gefunden 🙂

Geschichten über Menschen

Auch die Beweggründe der Menschen, ein Tiny House zu bauen oder zu kaufen werden sehr schön dargestellt in dem Tiny House Buch. Am Schluss der Porträts befindet sich auch ein kleiner Kasten mit weiteren (leider nur sehr kurzen) Angaben zu verbauten Materialien. Diese sind nicht immer gleich ausführlich, was Selbstbauern aber sehr helfen würde, weil sie so schon einen guten Überblick bekommen könnten, was möglich ist.

 

Welche Arten von Kleinwohnformen gibt’s?

Auch hier hat Kevin eine gute Zusammenfassungen geschafft, die zeigt, dass Tiny Houses noch lange nicht die einzige Option für ein Leben auf kleinem Raum ist. Auch bei den einzelnen Porträts kommt sehr gut zum Vorschein, dass es nicht die eine Lösung gibt. Von Zirkuswagen über Lehmhäuser bis zu vollautarken Tinys ist alles mit dabei. So können die Lesenden sich schon mal überlegen, was denn für sie in Frage käme.

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Los geht’s!

Selbstbauer brauchen viele weitere Infos

Für Selbstbauer befinden sich zwar einige wichtige Informationen, doch die reichen bei Weitem nicht für den Start aus. Wer also hofft, durch das Tiny House Buch die nötigen Informationen an die Hand zu bekommen, muss sich definitv auf weitere Lektüren vorbereiten.

 

Porträts deutlich umfangreicher als Bauinfos

Wer das Inhaltsverzeichnis nicht durchgeschaut hat, sollte zudem noch wissen, dass die Informationen zum Selbstbau (S. 180-220)  einen deutlich kleineren Seitenumfang einnehmen als die Porträts (S. 30-180). Das hätte ich anhand des Titels anders erwartet. Schliesslich heisst es „Tiny House – das Praxisbuch“ und Planung sowie Selbstbau werden an erster Stelle genannt. Das ist auch das einzige, was ich schade finde – ich hätte das Verhältnis umgekehrt.

 

Fazit

Zur Inspiration und ersten Information zu Materialien und Bau auf jeden Fall ein wunderbares Buch. Gerade aber für Selbstbauer nur eine winzige Anfangslektüre, da wir aus eigener Erfahrung wissen, wie viele Kenntnisse man braucht, um die tausenden von Aufgaben ausführen zu können. Strom, Sanitär, Ständerbauwerk, Inneneinrichtung – eigentlich alles, was es für ein normales Haus auch braucht, wird im Tiny-House-Bau gebraucht. Die Bilder sind sehr inspirierend und laden zum Träumen und Planen ein.