Pilaw ist ein Reiseintopf, der je nach Tradition mit Fisch, Fleisch oder Gemüse zubereitet wird. Veganes Pilaw schmeckt super lecker und ist praktisch, wenn es mal schnell gehen soll.

Ein Reisgericht mit Vergangenheit

Das Reisgericht Pilaw gibt es schon seit dem 13. Jahrhundert und kommt aus dem orientalischen Raum, wo es unterschiedlichste Verisonen des Gerichtes gibt. Deswegen gibt es auch viele ähnliche Schreibweisen (Paloo, Pilaf, Plov, Polow,…). Der Name stammt  wahrscheinlich aus dem Persischen und bedeutet Reis. Veganes Pilaw ist eins meiner Lieblingsrezepte – kein Wunder, gibt es den Reiseintopf schon so lange, er schmeckt einfach super.

Lustigerweise habe ich bis vor kurzem gedacht, dass meine Mama dieses Gericht erfunden hat. Deswegen wollte ich es schon nach ihr benennen, doch dann erzählte sie mir, dass sie es damals in der Kochschule gelernt hat…

Veganes Pilaw?

Viele Rezepte enthalten Fleisch. Auch das, was ich aus meiner Kindheit kenne. Es enthielt Hackfleisch. Dieses kann entweder einfach weggelassen werden oder mit Sojaschnetz ersetzt werden. Letztere Variante schmeckt mir persönlich am besten.

Rezept Pilaw à la Mama 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 200g Reis
  • 100g Sojaschnetz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 1/2 Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • 2 Handvoll Erbsen
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Schuss Sojasauce
  • Schuss Balsamico
  • 2 TL Tomatenpürree
  • 1 TL Paprikapulver
  • Pfeffer und Chilipulver nach Belieben
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Oregano
  • 1 Prise Kräuter der Provence

Zubereitung

Den Reis mit doppelter Menge Wasser und einem Teelöffel Salz ca. 20 Minuten kochen. Das Sojaschnetz in eine kleine Schüssel geben und mit Wasser überdecken. Danach Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in einem grossen Wok mit etwas Olivenöl anbraten. Das restliche Gemüse sehr fein und klein schneiden und mit anbraten. Nun das Sojaschnetz abgiessen und ebenfalls in den Wok geben. Das Ganze mit Sojasauce und Balsamico ablöschen, eventuell ein Schluck Wasser dazugeben und abdecken, bis das Gemüse die gewünschte Bissfestigkeit hat. Jetzt nur noch die Gewürze dazugeben und den Reis, sobald er fertig ist, daruntermischen. Nochmals kurz anbraten und dann servieren.

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