Zero Waste und Vegan Grillen ist nicht nur für die Umwelt super, sondern schmeckt auch super lecker und ist gar nicht so kompliziert. Folgend findest du viele Ideen, wie die nächste Grillparty auch mal ohne Müll und Fleisch auskommen kann.

Zero Waste Grillen

Oft sind die Mülleimer neben Feuerstellen nach dem Wochenende am überlaufen. Doch grillieren und feiern geht auch (fast) ohne Müll.
Einkaufen: Der meiste Müll entsteht beim Einkaufen: Wenn du also deine Zutaten fürs grillieren besorgst, nimm Gemüsebeutel und Behälter mit, damit du Gemüse&Co unverpackt einkaufen kannst.

Grillzubehör: Auch Grillschalen (anstatt aus Alu in Edelstahl) oder Spiesschen gibt es unterdessen in wiederverwendbarer Ausführung.

Pflanzenblätter anstatt Alufolie: Einige Pflanzenblätter können anstatt Alufolie verwendet werden, um Gemüse schonend zu grillieren. So können Kartoffeln beispielsweise in Huflattich oder Kohlblätter gewickelt  und dann in die Kohle gelegt werden, bis sie gar sind. Frische Maiskolben kannst du direkt in den Blättern lassen und ca. 30 Minuten gar grillen 🙂 Danach kannst du sie noch kurz auspacken und nochmals auf den Grill legen, wenn du es lieber richtig gegrillt magst 😉

Bring deinen Teller mit: Wenn du auf eine Party eingeladen bist oder irgendwo in den Wald grillen gehst, nimm doch einfach Teller und Besteck mit. So vermeidest du Einweggeschirr. Wenn jeder sein eigenes Geschirr mit zur Party bringt, hat niemand viel zu tun und es entsteht auch kein Abfall!

Frischhaltefolie ade: Um Salate abzudecken, nimm am besten eine Schüssel mit Deckel oder alternativ ein Bienenwachstuch oder einen Teller, damit er frisch bleibt und keine Insekten sich an den Köstlichkeiten bereichern.

Stoffservietten: Anstatt Papierservietten und Wegwerftischdecken zu verwenden, verwende welche aus Stoff, die man immer wieder verwenden kann.

Deko aus der Natur: Dekorieren kann man auch ohne Müll. Die Natur bietet vieles, sei es Tannzapfen, Federn, Blumen, Steine oder ein Glas mit Sand und Kerze darin.

Kein Bock auf Fleisch? Kein Problem.

Ich kenne viele, die zwar nicht vegan sind, aber trotzdem sehr wenig Fleisch essen. Gerade riesige Steaks und Würste schrecken viele ab, doch das Grillvergnügen geht auch mit Gemüse! Viele Gemüsesorten können einfach auf den Grill und schmecken mariniert am besten. Dazu passen einfache Salate und etwas Brot. Auch Aufstriche können natürlich dazu serviert werden.

Dein Menüplan für die nächsten 7 Tage!

Du möchtest dich auch gerne zuckerfrei und vegan ernähren, aber der Anfang fällt dir schwer? Wo und wie kannst du starten?

Hol dir jetzt deinen Menüplan für 7 Tage zuckerfrei und vegan. Den ersten Tag haben wir dir schon mit leckeren Rezepten gefüllt, die anderen Tage kannst du dir – neben unseren Vorschlägen – mit deinen Lieblingsrezepten befüllen.

Los geht’s!

Fleischlose Grillideen

  • Tofu aus dem Unverpacktladen
  • Kürbis
  • Süsskartoffeln
  • Kartoffeln
  • Aubergine
  • Zucchini
  • Pilze
  • Paprika
  • Zwiebeln
  • Grüner Spargel
  • Kohlrabi
  • Fenchel
  • Maiskolben
  • Gemüsespiesschen aus dem obigen Gemüse
  • Schlangenbrot

Extratipp: Wenn du das Gemüse vorher marinierst (Öl, Senf, Salz und viele Kräuter), schmeckt es gleich doppelt so gut 🙂

 

Sommersalate

  • Tomaten-Mozarella-Salat
    Tomaten in Scheiben schneiden, veganer Mozarella ebenfalls in Scheiben schneiden, dazwischen legen. Etwas Basilikum fein schneiden, darüber streuen und mit einer Balsamico-Olivenöl-Sauce übergiessen.
  • Maissalat
    Mais in eine Schüssel geben. 1 EL Senf und vegane Mayo daruntermischen. Etwas Öl und Essig und Kräutersalz dazu, und fertig. Super lecker passen auch noch ein paar Essiggurken, kleingeschnibbelt und etwas Paprika rein.
  • Reissalat
    Langkorn oder Basmatireis gekocht und wieder abgekühlt mit saisonalem und kleingeschnittenem Gemüse (Paprika, Frühlingszwiebel, Mais, Karotte, Gurke,…) vermischen. Mit Paprika und frischen Kräuter (Petersilie, Basilikum, Schnittlauch), Olivenöl und Salz abschmecken.
  • Pastasalat
    Pasta kochen und abkühlen lassen. Danach mit rohem und kleingeschnibbeltem Gemüse vermischen (Tomate, Frühlingszwiebel, Gurke, Karotte,…). Als Dressing kannst du eine ganz normale Salatsauce verwenden (Essig, Öl, Senf) und noch ein paar Extrakräuter dazutun (Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Paprika).
  • Grüner Salat
    Grüner Salat mit Radieschen oder geraffelten Karotte in eine Schüssel geben. Ein Salatdressing anmachen und erst kurz vor dem Essen drunterrühren (sonst wird der Salat schlapp).
  • Zucchini-Salat
    Zucchini raffeln und mit Salatdressing anrühren.
  • Kartoffelsalat
    Festkochende Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und schälen (man kann die Schale auch mitessen, aber ich kenne niemanden ausser ich, der das mag :D). Dann in Scheiben schneiden und mit einer Salatsauce (Senf, Olivenöl, Essig, vegane Mayo, Salz) übergiessen. Kartoffelsalat schmeckt am besten, wenn er etwas ziehen konnte.
  • Rüeblisalat
    Karotten raffeln und sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln (wird sonst braun). Dann ein Dressing daruntermischen und kurz stehen lassen. Eventuell noch etwas nachsalzen.
  • Randensalat
    Randen entweder roh raffeln oder kochen, abkühlen lassen und dann raffeln oder in Würfelchen schneiden. Mit Balsamico, Olivenöl, etwas Sojasauce, Kräutersalz anmachen und abschmecken.
  • Kohlrabisalat
    Kohlrabi raffeln und mit Dressing anmachen.